Erleben Sie die Viola – oder Bratsche- von ganz verschiedenen Seiten in Werken aus verschiedenen Epochen, solistisch und im Duo mit Klavier.
Ursula Sarnthein Viola
Marian Rosenfeld Klavier
Heinrich Ignaz F. Biber (1644-1704)
Passacaglia g-Moll aus den Rosenkranz-Sonaten
Franz Schubert (1797-1828)
Arpeggione-Sonate a-Moll D 128
Franz Schubert / Transkription Franz List
„Auf dem Wasser zu singen“ D 774
„Du bist die Ruh“ D 776
Edvard Grieg (1843-1907)
Sonate c-Moll op. 45 Nr. 3
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Klassik Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende

Marian Rosenfeld, Klavier – Ursula Sarnthein, Viola
In diesem Programm erleben Sie die selten im Mittelpunkt stehende Viola von ganz verschiedenen Seiten, in Werken aus mehreren Epochen und Stilen, solistisch und im Duo mit Klavier.
Immer geht es uns darum, eine Geschichte zu erzählen. Musik ist Klang gewordene Sprache, sie muss sprechen und berühren.
Das Original-Repertoire für Bratsche ist klein. Das ist aber nur scheinbar ein Nachteil, denn es eröffnet die Möglichkeit, spannendes kammer- musikalisches Repertoire anderer Instrumente auf der Bratsche umzusetzen. Marian Rosenfeld am Flügel und Ursula Sarnthein verbindet eine langjährige musikalische Partnerschaft.

Die Geige begleitet mich schon fast mein ganzes Leben. Ich liebe es, ihre unendlichen Möglichkeiten auszuloten und Musik zu spielen, die mich bewegt: aus allen Jahrhunderten und aller Herren Länder, auf meinen verschiedenen Variant-Instrumenten, der modernen Geige, der Barockgeige und der Bratsche.“
Aus dem Rheinland stammend, studierte Ursula Sarnthein Geige in Köln und Kopenhagen bei G. Košuta und E. Zeuthen Schneider sowie Bratsche an der ZhdK bei Nora Chastain und ist seit 1997 Mitglied des Tonhalle Orchesters Zürich.
Mit ihrem Streichtrio „Trio Oreade“ studierte sie Kammermusik in Basel bei Rainer Schmidt und gewann zwei 1. Preise bei Wettbewerben in München und Basel. Das Trio veröffentlichte zwei CDs (bnm und ars-produktion).
Von 2017 bis 2021 spielte Ursula Sarnthein auf der Stradivari Bratsche „Gibson“ der Stradivari-Stiftung Habisreutinger und nahm mit diesem Instrument eine von der Presse begeistert aufgenommene CD mit Solo-Werken für Bratsche auf. Unter dem Titel „Nicht ganz allein“ treffen Barockmusik, Klassik, Neue Musik und Volksmusik aufeinander (Prospero Classical). Die Werkauswahl auf der CD spiegelt wider, wie wichtig ihr das Spielen in verschiedensten Musikstilen und das Zusammenstellen von ausgefeilten Konzert-Programmen ist, die mit viel persönlicher Ansprache und ungewöhnlichen Zusammenhängen das Publikum überraschen.
Nach der Auseinandersetzung mit Barockmusik auf modernen Instrumenten beschäftigt sich Ursula Sarnthein seit einiger Zeit intensiv mit der Barockgeige.
www.ursulasarnthein.ch

“Wenn ich am Klavier sitze, verliert alles andere um mich herum an Wichtigkeit. Musik ist für mich Lebensfreude und Kraftquelle. Ob ich solo oder im Zusammenspiel mit anderen Musik erlebe und gestalte – ich sehe es als einen lebendigen Prozess, einen Dialog mit dem Komponisten, der Musik, meinen Kammermusikpartnern und nicht zuletzt mit mir selbst.
Es ist faszinierend für mich, immer aufs Neue Bezüge und Parallelen von der Musik zum «Leben» als solches zu entdecken.”
Marian Rosenfeld wurde als Dreizehnjährige in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Künste aufgenommen und debütierte ein Jahr später im Grossen Saal der Tonhalle Zürich.
Begegnungen mit Künstlern wie György Kurtág, András Schiff, Radu Lupu und Bernard Greenhouse prägten ihre musikalische Entwicklung.
Als Solistin sowie auch als Kammermusikerin wurde sie an internationalen Wettbewerben wie am Eurovisionswettbewerb für junge Musiker, dem ARD Wettbewerb oder dem Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau ausgezeichnet.
Europaweite Auftritte führten sie unter anderem nach Wien, Salzburg, Lissabon, London (Queen Elizabeth Hall, Wigmore Hall) und Berlin (Schauspielhaus) sowie zum Prager Frühling, zum Savonlinna Operafestival oder zum Lucerne Festival. Sie trat mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Münchner Kammerorchester oder dem Zürcher Kammerorchester unter Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Pinchas Steinberg, Olivier Cuendet und Hans Graf auf.
www.marian-rosenfeld.ch
Klug konzipierte Programme, Experimentierfreude und ein virtuoses wie feinfühliges Spiel zeichnen das Schaffen des Klavierduos Huber/Thomet aus.
Susanne Huber Klavier
André Thomet Klavier
Johannes Brahms (1833-1897)
Haydn-Variationen für zwei Klaviere, op. 56b
Richard Wagner (1813-1883)
Isoldes Liebestod aus „Tristan und Isolde“
Bearbeitung für zwei Klaviere von Max Reger
Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Suite Nr. 1 op. 5 g-Moll für zwei Klaviere
Max Reger (1873-1916)
Variationen und Fuge über ein Thema von
Ludwig van Beethoven für zwei Klaviere, op. 86
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Klassik Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende

Klug konzipierte Programme, Experimentierfreude und ein virtuoses wie feinfühliges Spiel zeichnen das Schaffen des klavierduo huber/thomet aus. Susanne Huber und André Thomet bewegen sich mit der gleichen Selbstverständlichkeit in der klassisch-romantischen als auch in der zeitgenössischen Literatur für Klavierduo. Ihr Repertoire spannt sich von Bachs Konzerten für zwei Klaviere über die Meisterwerke von Mozart, Schubert, Brahms zu den Werken der Moderne und Avantgarde von Stravinskij, Messiaen, Ligeti, Kurtág, Zimmermann bis hin in die unmittelbare Gegenwart. Die beiden Musiker arbeiten auch regelmässig mit zeitgenössischen Komponist*innen zusammen, haben zahlreiche Werke uraufgeführt und verschiedene Kompositionsaufträge erteilt. (Isabel Mundry, Julia Wolfe, Daniel Glaus, Peter Streiff, Martin Schütz, Jannik Giger, Michael Pelzel, Edu Haubensak, Fritz Hauser, Anda Kryeziu, Elnaz Seyedi, Eleni Ralli u.a.)
Das kontrastreiche Repertoire erlaubt dem klavierduo huber/thomet eine Programmgestaltung, die mit der unmittelbaren Gegenüberstellung von alter und zeitgenössischer Musik und mit spartenübergreifenden Projekten neue Hörerlebnisse sucht. Durch die Konfrontation von scheinbar Verschiedenem werden Brüche und Gegensätze, aber auch historische und musikalische Querverbindungen spürbar gemacht. Das Duo pflegt ganz bewusst sowohl das Repertoire für zwei Klaviere als auch die vierhändige Literatur und kann so in seinen Programmen mit den Gegensätzen von intimster Miniatur und symphonischer Dichtung spielen.
Gerne erweitern sie ihre Besetzung auch für grössere Kammermusikbesetzungen wie z.B. Bartóks Sonate für zwei Klaviere und zwei Schlagzeuge, experimentieren mit ausgeklügelten Präparationen an den Klangfarben des Klaviers für die Werke von John Cage, Christian Wolff oder mit den manipulierten Klavierklängen von Simon Steen-Andersen, beziehen auch neueste Stücke für Toy Piano und Elektronik der amerikanischen Avantgarde in ihre Programme ein und spielen u.a. mit Fritz Hauser oder Martin Schütz mit den musikalischen Schnittstellen von Komposition und Improvisation.
2019 wurden sie von ZwischenZeit Basel in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung Basel mit der musikalischen Leitung einer Konzertserie betraut, die die Werke von Iwan Wyschnegradsky – dem russischen Pionier für Mikrotonalität – für zwei, drei, vier und sechs in unterschiedlichen mikrotonalen Abständen gestimmte Konzertflügel und Ondes Martenot zur Aufführung brachte. Diese fand mit «La Coupole», der weltweit ersten musikalisch visuellen Annäherung an Wyschnegradskys Lichtkuppel-Projekt in der Markthalle Basel im Rahmen des Festivals «ZeitRäume – Biennale für Architektur und Neue Musik Basel» einen fulminanten Abschluss.
Ein weiterer Höhepunkt war 2019 die Aufführung von «limited approximations» für sechs im Zwölfteltonabstand gestimmte Klaviere und grosses Orchester von Georg Friedrich Haas mit dem Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Mario Venzago.
Neben ihren konzertanten Auftritten ist den beiden Musikern der Dialog mit anderen Kunstformen ein wichtiges Anliegen. In partizipativen Arbeitsprozessen entstehen Programme, die Musik in Verbindung zu Video, Film, Tanz und Literatur setzen. So entstand mit der Tänzerin Anna Huber das Stück «tasten», in welchem die Pianisten auch tanzend in Erscheinung treten, mit dem Schauspieler und Musikkabarettisten Jürg Kienberger erarbeiteten sie eine musiktheatrale Collage rund um Bernd Alois Zimmermanns «Monologe», mit dem jungen Schweizer Komponisten Jannik Giger entstand ein vielbeachteter zeitgenössischer Soundtrack für 14 Instrumentalisten von Murnaus Stummfilmklassiker «Nosferatu».
Das klavierduo huber/thomet trat an zahlreichen Festivals und Konzertorten auf, u.a. in der Tonhalle Zürich, am LUCERNE FESTIVAL, ppIANISSIMO Festival Sofia, Musikpodium Zürich, Musikfestival Bern, «Jardins Musicaux», Festival ZeitRäume – Biennale für Architektur und Neue Musik Basel, KlangBasel, Forum Neue Musik Luzern, Radialsystem Berlin etc.
Konzertreisen führten die beiden Musiker nach Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Bulgarien, Russland, Japan und Indien. Zahlreiche Programme wurden von verschiedenen internationalen Radio- und Fernsehstationen aufgezeichnet.
2008 war das klavierduo huber/thomet “Künstler des Jahres” in der Dampfzentrale Bern.
2014 wurden sie mit dem „Anerkennungspreis Musik“ des Kantons Bern ausgezeichnet. Im gleichen Jahr ist ihre CD “Monolithen” mit Werken von Debussy | Zimmermann | Stravinsky beim renommierten Label WERGO erschienen. 2019 erhielten sie ein Werkjahrstipendium des Stadt Bern.
https://huberthomet.com

Susanne Huber studierte an den Musikhochschulen Bern (Radermacher), Paris (Germaine Mounier) und schloss ihre Ausbildung bei Ivan Klansky an der Musikhochschule Luzern mit dem Solistendiplom ab. Wichtige Impulse erhielt sie von Bruno Canino in der Meisterklasse für Klavierduo und zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule der Künste, Bern. Sie war Preisträgerin eines 3-jährigen Studienpreises des Migros-Genossenschaftsbundes, eines Werkjahrs der Marianne & Curt Dienemann Stiftung und gewann 2000 den Concours Piano 80.
Susanne Huber tritt als Solistin und Kammermusikerin auf und hat in vielen Musiktheater- und Tanzproduktionen mitgewirkt. Sie beschäftigt sich gleichermassen mit dem klassisch/romantischen wie auch mit dem zeitgenössischen Repertoire und hat zahlreiche Werke uraufgeführt. In Zusammenarbeit mit der Tänzerin/Choreographin Anna Huber sind drei Stücke entstanden, mit denen die Schwestern international touren. Mit dem Pianisten André Thomet arbeitet sie kontinuierlich als Klavierduo zusammen. Das klavierduo huber/thomet trat an zahlreichen Festivals und Konzertorten auf, u.a. LUCERNE FESTIVAL, Tonhalle Zürich, ppIANISSIMO Festival Sofia, Musikpodium Zürich, Radialsystem Berlin und Konzertreisen führten die beiden Pianisten nach Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Russland und Indien. 2008 waren sie Künstler des Jahres der Dampfzentrale Bern und erhielten 2014 den Anerkennungspreis Musik des Kantons Bern. Ihre neue CD Monolithen ist bei WERGO erschienen.
Seit 2001 unterrichtet Susanne Huber an der Musikschule Basel.
https://huberthomet.com

André Thomet studierte Klavier an der Musikhochschule Bern bei Michael Studer (Lehrdiplom) und Erika Radermacher (Solistendiplom). Dank einem Stipendium der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung folgte ein zweijähriger Studienaufenthalt in der Meisterklasse von Germaine Mounier in Paris und Salzburg.
Seither widmet er sich einer vielseitigen Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter. Solistische Auftritte mit verschiedenen Orchestern, Rezitals in der Schweiz und im Ausland. Intensive kammermusikalische Tätigkeit in unterschiedlichen Besetzungen. Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk, Schweizer Radio DRS sowie Fernseh- und CD-Aufnahmen. In verschiedenen Formationen spielte er an internationalen Musikfestivals, und Konzertreisen führten ihn durch Europa, Japan, Südamerika und in den Nahen Osten.
Mit der Pianistin Susanne Huber arbeitet er kontinuierlich als Klavierduo zusammen. Das klavierduo huber/thomet trat an zahlreichen Festivals und Konzertorten auf, u.a. Lucerne Festival, Tonhalle Zürich, ppIANISSIMO Festival Sofia, Musikpodium Zürich, Radialsystem Berlin und wurde 2014 mit einem „Anerkennungspreis Musik“ des Kantons Bern ausgezeichnet.
André Thomet unterrichtet seit 2011 an der Musikschule Basel.
https://huberthomet.com
André Desponds Klavier
Erleben Sie den Pianisten André Desponds „unplugged“ am Konzertflügel, in Interaktion mit dem Publikum. Sie wählen also das Programm aus weit über 100 Werken aus!
Das perfekte Crossover zwischen klassischer Interpretation und Improvisation
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Klassik Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende

André Desponds, geboren am 7.2.1958 in Locarno, Schweiz, zeigte schon als Kind eine vielseitige musikalische Begabung. Durch seine frühe Liebe und Leidenschaft für die Musik begann er nebst dem normalen Schulpensum Klavier, Gitarre, Oboe, Schlagzeug und Orgel zu spielen und errang auch bald verschiedenen erste Preise an Gitarrenwettbewerben. Mit Freude und Erfolg bestritt er bereits als Kind viele öffentliche Auftritte.
Kaum 16-jährig durfte er bei Professor Sava Savoff in die Konzertausbildungsklasse für Klavier am Konservatorium in Zürich eintreten. Dieses Studium schloss André Desponds mit dem Lehr- und Konzertreifediplom, später mit dem Solistendiplom mit Auszeichnung ab. Während dieser Zeit wurde er verschiedentlich geehrt und unterstützt (Preise und Stipendien).
Heute spielt André Desponds fast ausschliesslich Klavier und verfügt über grosse Auftrittserfahrung.
Er beschäftigt sich äusserst vielfältig als Pianist, Kammermusiker, Korrepetitor und Komponist. Seine pianistische Laufbahn führte zu verschiedenen Fernseh-, Radio-, und CD-Aufnahmen, u.a.mit Werken von Bach, Schubert, Chopin, Gershwin und Ravel, zu Auftritten in den bedeutenden Sälen und Festivals. Als Solist arbeitete er mit den Orchestern von Lugano, Winterthur, Zürich, Bozen, Heidelberg, Palma de Mallorca, Wuppertal, Los Angeles und dem Orchester ECJO zusammen.
Als Kammermusiker entfaltete er eine reiche Konzerttätigkeit mit bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern wie Noëmi Nadelmann, Sopran; Maja Boog, Sopran; Bettina Boller, Geige; Duilio Galfetti, Mandoline, Geige; Simon Estes, Bass; Victor Pulver, Bariton; Francisco Araiza, Tenor; Elea Nick, Geige; aber auch in unkonventionelleren Formationen wie mit der chinesischen Geigerin Xiaojing Wang (chinesische Musik), mit dem Trio ‚Gong&Klang‘ mit über 50 Instrumenten aus aller Welt (Ethno-Musik), mit Andreas Vollenweider, dem Rapper Knackeboul oder mit dem von ihm gegründetes Gershwin Piano Quartet (vier Flügel). (gershwinpianoquartet.com)
Als Korrepetitor arbeitet er mit Chören und Sängern, leitete unter anderem Gershwin-Lied-Kurse und übernahm die musikalische Leitung eines Ballettabends im Stadttheater St. Gallen.
In der Triple-Funktion als Komponist, Dirigent und Pianist wirkte er in ‚L’ Homme Orchestre‘ von und mit dem Clown Dimitri . Das Werk wurde aufgeführt an den Luzerner Festwochen und aufgezeichnet von der Televisione Svizzera Italiana (Teilnahme ‚Rose d’or‘, Montreux).
Für die Auftragskomposition eines Orchesterwerks und Filmmusik (Werbung) für die Credit Suisse erhielt er 1995 den Clio-Preis für die beste Filmmusik.
Desponds komponierte Signete für DRS 1, Rete Uno, Radio Z, vertonte den Film ‚L’année du Capricorne‘ von Jean Luc Wey und schrieb Variationen zu ‚Vo Luzern gägä Wäggis zue‘ für grosses Orchester und 15 Solisten, die im KKL Luzern im Februar 2000 aufgeführt wurden.
Auch mehrere DVD’s von Stummfilmen vertonte Desponds, unter anderen die DVD ‚Es war einmal die Schweiz‘ für die Cinémathèque Suisse (Lausanne). Er vertonte auch die drei bedeutenden russischen Avantgarde-Filme ‚Der Mantel‘, ‚Mr. West im Land der Bolschewiken‘ und ‚Das Mädchen mit der Hutschachtel‘.
Einen Ruf als einer der besten Impovisatoren schaffte er sich durch unzählige Stummfilmbegleitungen, Wunschkonzerte, Kaffeehaus-, Jazz-, Pop-, Tanz- und Unterhaltungsmusikkonzerte unter anderem mit dem Trio ‚3-D‘, mit dem Vibraphonisten Thomas Dobler und den Sängerinnen Sandra Studer, Christine Jaccard und Judith Emeline.
Seit vielen Jahren ist André Desponds auch als Musikpädagoge tätig, kommentiert Konzerte, hält Seminare über ‚rhythmisches und metrisches Bewusstsein‘ für Berufsmusiker, leitet als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste Kurse für Improvisation, Klavier, Kammermusik und Band-Unterricht und war massgeblich beteiligt am Konzept einer unkonventionellen Orchesterpräsentation für Kinder mit dem Stadtorchester Winterthur.
Als Jurymitglied wirkt er mit bei Migros Stipendien und Prüfungen und war Juryvorsitzender und Konzeptor des Jecklin Musiktreff 1996 (‚Klavier ohne Grenzen‘) und Jury-Mitglied des kleinen ‚Prix Walo‘.
Intensiv arbeitet Desponds auch mit Schauspielern, unter anderem beim deutschen Harlekin Theater Tübingen; er ist einer der begehrtesten Musiker beim ‚Theatersport‘, einer Kunstgattung, bei der Lieder, Chansons, Oper, Musical, Song, Gedichte improvisiert werden von Schauspielern und Musikern und das Publikum sowohl Titel, Stil und Thema vorgibt als auch die Leistung der Truppe bewertet. Auf hohem Niveau zeigt er solche Improshows unter anderem mit dem Schauspieler Stefan Töpelmann.
Gelegentlich unterrichtet und begleitet er Schauspieler an der Zürcher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Volker Quandt.
Zu seinen bevorzugten Kooperationen gehört auch die Arbeit mit Tänzern. Verschiedene Shownummern wie ‚Tango‘ und ‚Can-Can‘ erarbeitete er mit der Performerin, Tänzerin und Choreographin Andrea Herdeg. Zusammen kreierten sie Eigenproduktionen wie das Tanzkonzert ‚Zal‘, eine Hommage an Frédéric Chopin und die visuell-akustische Verführung in die Welt des Komponisten Maurice Ravel mit dem Titel ‚Nuit Blanche‘ unter der Regie von Jean-Martin Moncéro und ein weiteres Tanzkonzert namens ’soundsteps‘. (herdegdesponds.ch)
André Desponds zeichnet sich vor allem durch ein umfassendes musikalisches Bewusstsein und die geniale Fähigkeit aus, innert kürzester Zeit mit Künstlern aller Disziplinen und aus allen Ecken der Welt faszinierende Symbiosen einzugehen.
2017 kreierte er das Theaterstück ‚AQUARIUS on Earth‘
(AquariusOnEarth.org)
https;//desponds.com
Martin Stadtfeld Klavier
Werke von Bach, Beethoven und Brahms
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende

Musik wirkt sehr unmittelbar auf uns Menschen. Einfache Harmonien können in jedem von uns etwas auslösen. Daher steht Musik für Menschlichkeit, für universelle Gefühle wie Trost, Hoffnung – und auch eine ständige Auseinandersetzung mit uns selbst.
Martin Stadtfeld
Schon mit sieben Jahren steht Martin Stadtfelds Berufswunsch fest: Konzertpianist. Früh erkundet er die Regeln und Geheimnisse von Kontrapunkt und Harmonielehre; als Jungstudent kommt er in Frankfurt in die Klasse von Lev Natochenny und gewinnt erste Preise – unter anderem beim Busoni-Wettbewerb in Bozen.
Der sensationelle Sieg beim Leipziger Bach-Wettbewerb im Jahr 2002 wird zum Ausgangspunkt einer Karriere, die Martin Stadtfeld zu den wichtigsten Festivals und den bedeutenden Konzerthäusern und Orchestern führt.
Rezitale mit der Musik Bachs, den Sonaten Beethovens, der deutschen Romantik und Orchestereinladungen mit den Klavierkonzerten Mozarts bis Rachmaninoffs führen Martin Stadtfeld in den letzten zwei Jahrzehnten in die ganze Welt.
26 CDs spielt er in dieser Zeit für Sony Classical ein, die preisgekrönt und von der internationalen Kritik gefeiert werden. Immer wieder ist die Musik Johann Sebastian Bachs Wegstein in dieser beeindruckenden Diskographie. Es entstehen Aufnahmen der Goldberg-Variationen, des Wohltemperierten Klaviers, der Musik des jungen Bach. Zugleich weist diese intensive Beschäftigung den Weg zu Einspielungen von Chopins Etüden, Werken Mozarts und Beethovens und der deutschen Romantik und taucht diese Musik in ein neues Licht.
So geschieht es fast zwangsläufig, dass der Mut zu persönlicher Interpretation auch zu Eigenkompositionen und freien Bearbeitungen führt. Händel-Variations, Piano Songbook, Homage to Bach, Deutsche Volkslieder, Genesis und Baroque Colours sind Titel, die Martin Stadtfelds ganz persönliche Auseinandersetzung mit der Musik hautnah erlebbar machen: Auf CDs, als Stream, aber auch als Notenhefte, die mit großem Erfolg beim Verlag Schott Music erscheinen.
Zudem ist es Martin Stadtfeld seit vielen Jahren ein Bedürfnis, sich in der Musikvermittlung zu engagieren: Ungezählte Schulbesuche, Konzerte für Kinder und Jugendliche, CD-Hörspiele, die Kindern und Erwachsenen einen Einstieg in die Welt der klassischen Musik erleichtern sollen, zeugen davon. Seine breiten Erfahrungen wird Martin Stadtfeld nun als Professor für Klavier einsetzen: Zum Wintersemester 23/24 wurde er an die Hochschule für Künste in Bremen berufen.
www.martinstadtfeld.de
Mirjam Tschopp Violine & Viola
Riccardo Bovino Klavier
Werke von Ysaÿe, Vieuxtemps und Dietrich/Schumann/Brahms
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende

Zwei Künstler, drei Instrumente
Mit dieser raffinierten Konstellation hat das Duo TschoppBovino im Laufe seiner bislang fünfzehnjährigen Tätigkeit grosse internationale Aufmerksamkeit gefunden und sich ein Repertoire erarbeitet, das über alle Epochen bis in die Gegenwart reicht, neben den Standardwerken für Violine bzw. Viola und Klavier zahlreiche hörenswerte Raritäten enthält und sich zu faszinierenden Programmen verbinden lässt.
Seine als „Referenzaufnahme“ bezeichnete Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Dmitri Schostakowitsch (GENUIN) erhielt ein überwältigendes internationales Presseecho und wurde für die International Classical Music Awards ICMA nominiert.
Klassik Heute schrieb dazu: „Hellwach, glasklar, aufgeklärt. Oder: unbestechlich und dabei messerscharf präzise. Denn genau diese Qualitäten stehen hinter jenen intensiven Spannungszuständen, in denen gerade aus den leisen Registern dieser Kompositionen umso mehr Intensität hervor geht. […] Karg und minimalistisch, dabei fast bestürzend eindringlich gestaltet das Duo solche Parts und schafft es mühelos, über lange Zeiträume in enormer dynamischer Feinabstimmung eine bezwingende Dramaturgie aufzubauen. […] Die Klarheit im Spiel des Duos sorgt dafür, aufregende Reibungspunkte zwischen intellektuell herausfordernder Dodekaphonie und vielen emotionaleren Elementen russischer Tonsprache erfahrbar zu machen.“
Seine gemeinsame Konzerttätigkeit führte das Duo TschoppBovino seit 2004 in wichtige Säle wie den Concertgebouw Amsterdam, das Rudolfinum Prag, die Philharmonie Ljubljana, nach Wien, Bratislava, Den Haag und an verschiedene internationale Festivals.
Beide Künstler führen ihrerseits eine rege internationale Konzerttätigkeit mit einem breiten Spektrum von solistischen und kammermusikalischen Aktivitäten, die ihnen eine enge Zusammenarbeit mit international bekannten Künstlern und Komponisten erlaubt.
www.tschoppbovino.com

Mirjam Tschopp, geboren 1976 in Zürich, konzertiert seit ihrem Solisten-Debüt mit 13 Jahren gleichermassen auf Geige wie Bratsche. Seit 2018 ist sie Professorin für Violine und Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Mit sieben Jahren erhielt sie ersten Violinunterricht und begann fünf Jahre später mit dem Bratschenspiel – beides beim prägenden Pädagogen Herbert Scherz.
Nach ihrer linguistischen Matura studierte sie Violine bei Aïda Stucki Piraccini und Franco Gulli und Viola bei Christoph Schiller. Wegweisende Impulse erhielt sie ausserdem von Thomas Brandis und Herrmann Krebbers auf der Violine und Wolfram Christ auf der Viola.
Heute nehmen die beiden Instrumente ebenbürtige Plätze in ihrem musikalischen Schaffen ein. Verzichten könnte sie auf keines der beiden.
Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in einigen der wichtigsten Säle Europas, Amerikas und Asiens auf und konzipiert Rezital- und Kammermusik-Programme, in denen sie mit Leichtigkeit zwischen den Instrumenten wechselt und Werke auf diese Weise in neue Zusammenhänge stellen kann. Seit 2021 ist sie künstlerische Leiterin der Boutique-Konzerte Quinten.
Grosse Resonanz erhalten ihre Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wie die Uraufführung unter Semyon Bychkov des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri oder ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von Ahmed Adnan Saygun, die weltweit begeisterte Kritiken erhielten und zu Einladungen von erstklassigen Klangkörpern führten. Auch mit „Women Composers“ legte sie ein vielbeachtetes Projekt vor. Ihre Einspielung der Violin- und Viola-Sonaten von Dmitri Schostakowitsch wurde – von der internationalen Fach-Presse als „Referenzaufnahme“ bezeichnet – für die International Classical Music Awards nominiert.
Sie machte sich einen Namen als passionierte Kammermusikerin, u.a. in Ensembles mit Anne-Sophie Mutter, dem Mandelring-Quartett, Josef Suk, Martin Stadtfeld, Nicolas Altstaedt, Maximilian Hornung und jahrelang mit ihrem italienisch-schweizerischen Klaviertrio Trio des Alpes. Als Duo TschoppBovino widmet sie sich zusammen mit dem Pianisten Riccardo Bovino seit 2004 dem Sonaten-Repertoire.
Als Solistin spielte sie mit Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, der Dresdner Philharmonie, den Berliner Symphonikern, der Camerata St. Petersburg, der Orquesta Sinfónica Nacional Argentina, dem Presidential Symphony Orchestra Ankara, den Dortmunder Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Zürcher Kammerorchester und arbeitete mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, José Serebrier, Pinchas Steinberg, Ari Rasilainen, Marc Piollet, Howard Griffiths, Gabriel Feltz und Matthias Foremny zusammen.
Sie trat in der Philharmonie Berlin, im Lincoln Center New York, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Köln, im Beethovenhaus Bonn, der Liederhalle Stuttgart, dem Glazunov-Saal St. Petersburg, der Tonhalle Zürich sowie am Lucerne Festival, am Menuhin Festival Gstaad und am Verbier Festival auf. Ihre Tourneen als Mitglied der Mutter’s Virtuosi führten sie in einige der wichtigsten Säle Deutschlands, Österreichs, Chinas, Taiwans und Koreas. Der Regisseur Adrian Marthaler porträtierte sie für das Schweizer Fernsehen in zahlreichen TV-Produktionen.
Die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Wettbewerbs für Viola 2000 in Berlin und Trägerin des Swiss Ambassador’s Award wurde vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung unterstützt.
Mirjam Tschopp ist Pädagogin aus Leidenschaft und Überzeugung, und die Lehrtätigkeit nimmt einen hohen Stellenwert in ihrem Musikerleben ein.
Bevor sie 2018 an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mdw berufen wurde, lehrte sie von 2007 bis 2012 am Landeskonservatorium Innsbruck Violine, Viola, Kammermusik und Lehrpraxis und unterrichtete danach am Konservatorium Zürich. An den Austrian Master Classes und an der Eva Lind Musikakademie gibt sie Meisterkurse. Ausserdem ist sie Jurymitglied mehrerer Musikwettbewerbe, Expertin an Musikhoch-schulen und engagierte sich für Rhapsody in School.
www.mirjamtschopp.com

Riccardo Bovino wurde in Turin (Italien) geboren und studierte Klavier zuerst in seiner Heimatstadt. Er setzt sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.
Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie David Garrett, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Daniel Behle, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona bei Konzerten und Aufnahmen zusammen.
Riccardo Bovino war Gast u.a. In der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, dem Coliseo Buenos Aires, dem Concertgebow Amsterdam, dem Rudolfinum Prag sowie dem Stadt Casino Basel und bei Festivals wie dem Lucerne Festival, „Settimane musicali“ Stresa, Menuhin Festival in Gstaad, “les muséiques” Basel, dem Båstad Chambermusic Festival.
2004-2007 studiert Riccardo Bovino als Dirigent bei Dennis Russel Davies am Mozarteum in Salzburg.
Er hat für CPO, Pan classics und GENUIN aufgenommen.
Zahlreich sind auch die Aufnahmen, die er für verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat (u.a. Radio DRS 2, ORF 1, Radio France, Swedish Radio).
Er ist Dozent an der Hochschule der Künste Bern.
www.riccardobovino.net
Vetropack Hall Bülach
Katja Hess Violine
Bettina Macher Violoncello
Myriam Ruesch Klavier
Daniel Schnyder Saxophon
Werke von Bach, Händel, Vivaldi; Bizet, Mercury, Piazzolla u.a.
Ticketpreis CHF 40.- / 35.- Klassik Freundeskreis / 20.- Jugendliche und Studierende
Beinahe 30 Jahre Bühnenerfahrung und mehr als 1000 Konzerte in der Schweiz und im Ausland. Das ist die eindrückliche Bilanz des Trio Artemis.
1995 gründeten Katja Hess (Violine), Bettina Macher (Violoncello) und Myriam Ruesch (Klavier) das Trio Artemis und haben sich seitdem als virtuoses Ensemble einen Namen geschaffen. 2004 wurde die Pianistin Felicitas Strack, die sich die Auftritte mit Myriam Ruesch teilt, festes Mitglied des Trios.
Das Repertoire des Trio Artemis ist äusserst breit gefächert und umfasst originale Trio- Kompositionen von Haydn, Mozart, Brahms, Schumann und Dvořák bis hin zu Volksmelodien, Musical und Film.
Die Musikerinnen sind Pionierinnen der Crossover- Konzerte (u.a. „Classic goes Jazz“ und „A Tribute to Astor Piazzolla“) mit denen sie grosse Erfolge im In- und Ausland feiern. Es gelingt den Künstlerinnen, die Verbindung der verschiedenen Stile dem Publikum auf atemberaubende Weise als ein neues Musikerlebnis zu vermitteln.
Eine besondere Auszeichnung als beste Interpretation erlangte das Trio Artemis mit den „Vier Jahreszeiten“ von Astor Piazzolla in der renommierten Sendung „Diskothek im Zwei, Radio SRF2.
Auch im rein klassischen Bereich kreieren die Musikerinnen unermüdlich neue Programme (u.a. „Hommage an Clara Schumann“, „Katherine Mansfield und ihre Zeit“). In den Produktionen werden Musik und Literatur miteinander eng verknüpft.
Eine Reihe von Kinderprogrammen (u.a. „Der verliebte Mistkäfer”, „Die Schildkröte Trampeltreu) vervollständigt das Bestreben des Trios, alle Menschen mit ihrem Spiel zu erreichen, auch bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung zur Musik auszulösen.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Klassiklabel Gallo sind bisher insgesamt acht Tonträger erschienen, die regelmässig in verschiedenen Radiostationen im In- und Ausland zu hören sind.
Die grosse Leidenschaft des Trios gilt jedoch den Konzertauftritten, die sie mit Spielfreude und Kreativität umsetzen.
Der musikalische und geografische Horizont des Trio Artemis streckt sich weit über nationale und kulturelle Grenzen hinaus.
Ihre rege Konzerttätigkeit führte nach Frankreich, Deutschland, Österreich, Griechenland, Schweden, Spanien sowie an die verschiedensten Kulturhäuser der Schweiz.
Besonders hervorgehoben sei hier der Auftritt im KKL Luzern mit dem Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven.
Nach drei erfolgreichen Tourneen in Asien, wurde das Trio Artemis auch für Tourneen nach Argentinien und in die USA eingeladen.
www.trioartemis.ch

Katja Hess ist eine anerkannte Schweizer Violinistin und Musikpädagogin. Sie begann ihren Violinunterricht im Alter von fünf Jahren bei Werner Goos. Weitere Stationen ihrer Ausbildung waren Aida Piraccini-Stucki und Rudolf Bamert am Konservatorium Winterthur. Im Jahr 2000 erlangte sie mit dem TRIO ARTEMIS das Konzertdiplom an der Zürcher Hochschule der Künste. Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung hatten die abschliessenden Studien bei Professor Boris Kuschnir am Bruckner Konservatorium in Linz und Wien.
Katja Hess besuchte Meisterkurse beim Carmina Quartett und bei Wolfgang Schneiderhan. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet; unter anderem mit dem Kulturförderpreis des Kantons Thurgau. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie mit der internationalen Kammermusikformation Ensemble Classico und dem TRIO ARTEMIS nach Südamerika, Asien und Europa. Sie konzertierte dabei unter anderem in der Izumi Hall Osaka und der Mirai Hall Yokohama in Japan, im Teatro El Círculo Rosario in Argentinien, im Musikverein Wien und an den Bregenzer Festspielen. Solistische Höhepunkte waren die Aufführungen von Ludwig van Beethovens Tripelkonzert im KKL Luzern sowie im Nikolaisaal Potsdam.
Mit dem TRIO ARTEMIS ist Katja Hess regelmässig im Radio und Fernsehen zu Gast. Sie unterrichtet zudem an der Kantonsschule Frauenfeld.
www.trioartemis.ch

Bettina Macher ist eine gefragte Kammermusikerin in diversen Stilbereichen. Sie konzertiert regelmässig im In-und Ausland. 1998 gewann sie den renommierten Orpheus-Preis, der ihr viele Tore öffnete. Sie trat in diversen Orchestern, Formationen(Trio Festivo), Konzertreihen(UBS-Arenakonzerte, Migros-Klubhauskonzerte, Casino Winterthur), Festivals(Gstaad, Bad Ragaz, Bodensee)auf, wirkte bei Radio-und TV-Sendungen mit und realisierte Filme(u.a. mit Adrian Marthaler)und Video-Clips( Bligg), wie auch Musik für Kino-und Werbefilme. Sie studierte am Konservatorium Winterthur und schloss das Studium bei Markus Stocker mit Auszeichnung ab. Weitere Studien und Impulse bei Raphael Wallfisch, Thomas Grossenbacher,Carmina Quartett , Angela Schwartz. MIt dem Trio Artemis erlangte sie das Konzertdiplom, worauf eine rege Trio-und Konzerttätigkeit folgte.
www.trioartemis.ch

Myriam Ruesch ist in Wil – St. Gallen aufgewachsen und begann ihren Klavierunterricht mit 6 Jahren bei Andreas Nick. Bereits vor dem Musikstudium gewann sie Preise am Schweiz. Jugendmusik- und Hans Ninck-Wettbewerb. Nach der Matura setzte sie das Klavierstudium am Konservatorium Winterthur bei A. Ehrismann fort und schloss 1994 das Lehrdiplom mit Auszeichnung ab. Anschliessend studierte sie bei Ch. Favre in Lausanne und schloss 1996 mit dem Konzertdiplom ab. Bereits vor und während des Studiums setzte sich Myriam Ruesch intensiv mit Kammermusik auseinander und war als Korrepetitorin tätig. Mit dem Trio Artemis spielte sie verschiedene Tonträger ein, war häufig bei Radio und Fernsehen zu Gast und unternahm Tourneen durch Europa und Asien. 2002 erhielt sie für ihr musikalisches Wirken den Anerkennungspreis der Stadt Wil. Sie hat Lehraufträge an der Musikschule SG und JMS Wil-Land.
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Der 1961 in Zürich geborene Komponist und Saxophonist Daniel Schnyder gehört zu den aktivsten und meistgespielten Schweizer Komponisten seiner Generation.
Schnyder studierte Saxophon und Komposition am Berklee College of Music in Boston. Seit 1992 lebt er in New York City.
Schnyders Werk ist eine Musik der Integration und spiegelt die urbane Realität unserer multikulturellen Gesellschaft wider. Sein umfangreicher Werkkatalog enthält Kompositionen fast aller Musikgattungen: Es finden sich in seiner Werkliste Oratorien, Opern, Sinfonien, Kammermusik, Big Band Musik, Konzerte, Jazzkompositionen, Filmmusik, multimediale Werke, ethnische Kompositionen, Etüden und Concours-Stücke, Avantgarde und experimentelle Musik, sowie alle Kombinationen der vorgängigen Gattungsbegriffe.
Sein Personalstil nimmt Einflüsse der Neuen Musik ebenso auf, wie Stilmittel und Techniken der alten Musik, ethnischen Musik und der jazzverwandten Musikstile. Da Schnyder diese Musikarten selber spielt und mit bekannten Musikern der jeweiligen Musikbereiche eng zusammenarbeitet, gelingt es ihm, die babylonische Polyphonie der heutigen Musik in sein Werk zu integrieren. Dabei bleibt sein Personalstil immer klar erkennbar.
Im Auftrag namhafter Festivals kreierte er weltweit neuartige Programmkonzepte, die exotische Instrumente und Musikstile, Vergangenheit und Gegenwart miteinschließen, wie beim SCHNYDER FEST mit dem Post Classical Ensemble im Mai 2016 in der National Gallery in Washington DC mit der chinesischen Pipavirtuosin Min Xiao Fen, seine Zusammenarbeit mit Kristjan Järvi, dem Milwaukee Symphony Orchestra, Stefan Schulz sowie auch mit arabischen und afrikanischen Musikern. Schnyder erklärt diese Faszination 2010 beim NDR: „Kombinationen von Kammermusik oder Orchestermusik mit aussereuropäischen Musikelementen – solche Sachen haben mich immer gereizt.“
Sein Album „Absolution“ bei Enja Nova Labels mit Daniel Schnyder’s Bassposaunenkonzert erhielt 2002 eine Grammy Nominierung für „Best Classical Small Ensemble Recording“. 2011 war er für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert. Die Oper Charlie Parker’s YARDBIRD mit dem Startenor Laurence Brownlee als Charlie Parker kam im April 2016 im Apollo Theatre in Harlem, 2017 in London (ENO), der Lyric Opera Chicago, 2018 in Phoenix AZ, in Atlanta, 2020 in Seattle, 2021 in Pittsburgh, 2022 in Dayton Ohio, 2022 in New Orleans zur Aufführung.
Das afrikanische Oratorium Sundiata Keita wurde erstmals 2010 in der Berliner Philharmonie mit Musikern aus Mali, dem RSB Chor und Orchester zur Aufführung gebracht.
Schnyders Werke werden regelmäßig an wichtigen internationalen klassischen Wettbewerben als Pflichtstücke verlangt: Maurice André Wettbewerb in Paris, Aeolus Wettbewerb in Düsseldorf, Rostal Wettbewerb in Berlin und die Double Reed Competition Muri (CH).
Weitere Projekte beinhalten u.a. ein ‚Concerto for Orchestra‘, das unter der Leitung von Jonathan Nott mit der Jungen Deutschen Philharmonie 2025 uraufgeführt wird, die Gründung eines eigenen Orchesters für Innovation im Bereich des klassischen Konzertes: WORLDS BEYOND ORCHESTRA mit einer UA am Lucerne Festival 2023, ein Marimba Concert, ein Doppelkonzert für Saxophon und Violoncello mit Christoph Croisé und ein grosses neues Opernprojekt.
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