Teo Gheorghiu

Der 26-jährige Pianist Teo Gheorghiu gehört zu den erfolgreichsten Pianisten seiner Generation und geniesst in der Schweiz zu Recht einen Sonderstatus. Das hat der junge Musiker nicht zuletzt seinem Erfolg als „Vitus“ im gleichnamigen Spielfilm von Fredi Murer zu verdanken. Denn was der damals 12- Jährige vor der Kamera leistete, war nicht zuletzt aus musikalischer Sicht äusserst bemerkenswert. Er spielte in der Schlussszene Schumanns’ Klavierkonzert auf so eindrückliche Weise, dass er in der Folge von renommierten Konzertveranstaltern und Orchestern verpflichtet wurde.

Teo Gheorghiu kam 1992 in Zürich zur Welt und wurde ab 2001 an der Purcell School in London von William Fong und anschliessend am Curtis Institute in Philadelphia von Gary Graffman unterrichtet. Heute studiert er in London an der Royal Academy of Music. 2004 gewann er den ersten Preis am internationalen Piano-Wettbewerb von San Marino; im Jahr darauf wurde er Erster beim internationalen Franz-Liszt-Piano-Wettbewerb im deutschen Weimar.

Sein Début in der Tonhalle Zürich gab Teo 2004 mit dem Klavierkonzert von Schumann. Seither hat er Konzerte von Mozart, Beethoven, Chopin, Rachmaninov und Bach aufgeführt und mit Dirigenten und Dirigentinnen wie James Gaffigan, Howard Griffiths, Arild Remmereit, Justus Frantz, Christopher Warren-Green, Carolyn Kuan, Mario Venzago und Muhai Tang gearbeitet. Seine Rezitale haben ihn nach Mailand (Societa del Quartetto), Istanbul, Bad Kissingen, Bern, Basel und Santiago geführt.

Inzwischen wurde er international mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Beethoven-Ring des Beethovenfestes Bonn 2010. Er trat an renommierten Festivals auf (Luzern, Verbier, Mecklenburg-Vorpommern, Dvořák Prague und Ohrid), musizierte mit bedeutenden Orchestern wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra oder dem Royal Philharmonic Orchestra und spielte in berühmten Sälen wie der Wigmore Hall und dem Barbican Centre in London  oder dem Louvre in Paris. Tourneen führten ihn nach Taiwan, Nord- und Südamerika, in viele Länder Europas. Für die Deutsche Grammophon und Sony spielte er vielbeachtete CDs ein.

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